Leerstand von Wohnungen durch Mieterwechsel, Renovierung etc. kann zum Legionellenproblem werden: Die Lösung für ein sauberes Trinkwasser - die mobile Spüleinhe


Wasser ist ein kostbares Gut. Es begleitet unser Leben täglich und sollte in bester Qualität aus den Leitungen kommen, um ein Infektionsrisiko mit gefährlichen Krankheitserregern wie Legionellen zu reduzieren.

 

Ab der Anschlussleitung zum Gebäude ist der Hauseigentümer für die Wasserqualität verantwortlich. Laut Trinkwasserverordnung ist er sogar dazu verpflichtet, die haustechnischen Anlagen zur Warmwasserbereitung zu checken.

 

Hauptproblem: Stagnationswasser

Ein hervorragender Nährboden für Keime und Bakterien entsteht vor allem durch Stagnationswasser im Leitungssystem.

 

Von Stagnationswasser wird gesprochen, wenn Wasser in den Leitungen länger als 4 Stunden zum Stillstand kommt

 

Sobald kein Wasser mehr fließt, kann sich ein gefährlicher Biofilm bilden. Dieser bildet optimale Lebensbedingungen für Krankheitserreger, weshalb insbesondere in leerstehenden Gebäuden eine Kontamination mit Legionellen hoch ist.

Doch was kann dagegen getan werden?

 

Die Lösung ist einfach sowie effektiv und kommt von der Trinkwasserhygiene Bayern: Mit einer mobilen Spüleinheit lässt sich der gesundheitsbedrohliche Film in den Leitungen reduzieren, durch die nur selten oder sogar gar kein Wasser fließt.

 

Ohne große handwerkliche Kenntnisse lässt sich das System an jegliche Wand-, Stand und Duscharmaturen installieren.

Es findet daher in privaten Haushalten sowie in gewerblichen sowie öffentlichen Bauten Anwendung.

 

Zugeschnitten auf die individuellen Gegebenheiten

Die mobile Spüleinheit überzeugt durch eine eindrucksvolle Flexibilität. Sie lässt sich an gängige Auslassgewindegrößen anschließen. Über ein digitales Eingabefeld können je nach Situation und Standort Spülzyklen, der Spülzeitpunkt sowie die Spüldauer eingegeben werden.

 

Die Kosten für den Einsatz dieses effizienten Geräts sind äußerst gering. Außerdem ist kaum Personal von Nöten, da die mobile Spüleinheit alles erledigt. Sie verhilft dazu, die gesetzlichen Vorlagen zu erfüllen und erlaubt, beruhigt das Trinkwasser in einem Gebäude nutzen zu können.

 

Die Biofilmbildung durch Stagnationswasser wird minimiert und die Trinkwasserqualität bleibt bestehen. Wer eine Dokumentation über den vollzogenen Spülzyklus wünscht, der erhält diese auf Wunsch über einen Datalogger.

 

Anwendungsbeispiel:

 

In sehr vielen Heizungskellern oder anderen Kellerräumen sind Waschbecken eingebaut. Werden aber sehr selten bis gar nicht benutzt. Dazu kommen noch teils sehr lange Anschlussleitungen, in denen das Wasser überwiegend steht.

 

Die Gefahr der Biofilmbildung ist hier sehr groß. Werden in so einem Fall im Objekt bei einer Trinkwasseruntersuchung Legionellen gefunden muss gehandelt werden.

 

Bei der folgenden Gefährdungsanalyse wird normalerweise der Rückbau des Waschbeckens oder aber ein Spülplan empfohlen. Der ist jedoch mit Personal- und Zeitaufwand verbunden. Und wird hin und wieder auch vernachlässigt.

 

Hier kommt die mobile Spüleinheit ins Spiel. Einfach an die Armatur anbringen und programmieren - schon wird die Leitung regelmäßig gespült.

 

 

Mobile Spüleinheit: Eine einfache Vorbeugungsmaßnahme für eine große gesundheitliche Gefahr.


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Kommentare: 1
  • #1

    Ulrike Beck (Montag, 03 Dezember 2018 08:51)

    Guten Tag,
    ich habe eine Wohnung in Böblingen, die so gut wie leer steht,
    Wo bekomme ich eine sogenannte mobile Spüleinheit her. Das Internet gibt mir dazu leider keine Auskunft. Und kann ich das (technisch unbegabt) selbst anbringen?

    mfg U. Beck (ulrike-beck@t-online.de)